Gymnasiales Schulzentrum "Felix Stillfried" Stralendorf
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Hier haben wir Herz gezeigt: Stralendorf drückte für den Weltrekord in Schwerin

Am 4. September waren wir bei der großen Herzdruckmassage-Aktion in der Marienplatz-Galerie mit dabei.
Als wir an diesem verregneten Nachmittag in die Marienplatz-Galerie gekommen sind, war dort richtig viel los. Überall waren Menschen, die bei einem besonderen Weltrekordversuch mitgemacht haben: Es wurde ununterbrochen Herzdruckmassage gemacht – und das schon seit Mittwoch.
Wir Schulsanitäter aus Stralendorf wollten selbst ausprobieren, wie man im Notfall ein Leben retten kann. Am Anfang waren wir etwas unsicher, weil wir so etwas vorher noch nicht selbst gemacht hatten. Aber die Helfer vom DRK haben uns alles erklärt und gezeigt.
Eigentlich sollte die Aktion 80 Stunden dauern. Doch weil so viele Menschen mitmachen, wollen die Organisatoren sogar 100 Stunden schaffen. Das bedeutet: Bis Montag soll ohne Pause weitergemacht werden.
Wir fanden es ziemlich beeindruckend, dass so viele verschiedene Menschen dabei sind. Neben Jugendlichen und Erwachsenen waren zum Beispiel auch Feuerwehrleute, Polizisten, Soldaten und medizinische Fachkräfte dabei.
Besonders wichtig fanden wir, dass uns gezeigt wurde, dass man im Notfall nicht einfach danebenstehen muss. Auch wenn man keine Ärztin oder kein Arzt ist, kann man mit Herzdruckmassage anfangen und damit helfen.
Die Aktion soll deshalb nicht nur einen Weltrekord schaffen. Die Organisatoren vom DRK Schwerin und Nofias wollen vor allem erreichen, dass Menschen im Ernstfall keine Angst haben zu helfen.
Für uns war es eine besondere Erfahrung, selbst dabei zu sein. Wir hätten vorher nicht gedacht, dass eine einfache Übung so wichtig sein kann. Vor allem haben wir gemerkt, dass es im Notfall darauf ankommt, nicht wegzuschauen und einfach anzufangen.
Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen bei der Aktion mitmachen. Denn vielleicht kann das, was wir heute gelernt haben, irgendwann wirklich ein Leben retten.
Unser Fazit: Wir waren nicht nur Zuschauer beim Weltrekordversuch – wir haben selbst mitgedrückt und Herz gezeigt.

Gitta, Tetje, Emily, Frau Haak und unsere Ausbilderin Frau Geese vom DRK Kreisverband Ludwigslust